Römische Goldschätze
vergraben und wiederentdeckt

Der berühmte römische Goldschmuck von Lunnern im Reusstal steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Entdeckt und ausgegraben wurde der Schatz im Jahre 1741.

Vergraben wurden die Schmuckstücke und Silbermünzen um 260 nach Christus. Viele wohlhabende Leute hatten damals aus Angst vor Plünderungszügen ihre Wertsachen verborgen. Oft konnten sie diese aber nicht mehr aus dem Versteck zurückholen. Archäologen entdecken mehr als tausend Jahre später diese Schätze, sogenannte Hortfunde.

In der Ausstellung sind zahlreiche solche spektakulären Funde aus dem Römischen Reich zum ersten Mal vereint zu sehen. Ihre Einbettung in das gesellschaftliche und historische Umfeld vermittelt ein lebhaftes Bild von den Verhältnissen der damaligen Zeit.

Auch geben Bilder und zahlreiche Dokumente rund um die ersten Grabungen in Lunnern einen Einblick in die Zeit der Aufklärung. Als frühe museale Einrichtungen entstanden Kunstkammern und Kuriositätenkabinette, so auch in der Wasserkirche in Zürich, in welcher der Schatz von Lunnern nach seiner Entdeckung aufbewahrt worden ist.


www.keystone.ch


RÖMISCHE GOLDSCHÄTZE - vergraben und wiederentdeckt
21.11.2008 - 22.03.2009



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